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MesotheliomeErstdiagnose: Die erste Beschreibung eines Mesotheliom erfolgte 1767. Anfang des letzten Jahrhunderts (1931) wurde das Mesotheliom zum ersten Mal klassifiziert. Man unterscheidet einen epitheloiden, einen sarkomatoiden und einen biphasischen Tumorsubtyp. Häufigkeit: Die Diagnostik und die Therapie des malignen Mesotheliomen stellen eine besondere Herausforderung dar. Mit über derzeit über 1000 Neuerkrankungen ist das maligne Mesotheliom die häufigste beruflich verursachte bösartige Tumorerkrankung in Deutschland. Weltweit nimmt die Anzahl der Neuerkrankungen zu, so werden z.B. in den USA derzeit jährlich ca. 2000 neue Mesotheliomerkrankungen beobachtet. Lokalisation: Mesotheliome können sich in aus dem Mesothel des Lungenfells (Pleura), des Baufells (Peritoneums), der Tunica vaginalis testis (Hodenhüllen) und des Herzfells (Perikard) entwickeln. Behandlungszentren: Bei seltenen Tumorerkrankungen wie dem Mesotheliom ist eine Behandlung in spezialisierten Zentren mit entsprechender Erfahrung anzustreben. Makrokopie: Das maligne Pleuramesotheliom wächst in frühen Entwicklungsstadien meist in Form multipler relativ kleiner Knötchen vorzugsweise der parietalaen Pleura. Bei weit fortgeschrittenen Tumorstadien findet sich eine bis mehrere cm dicke Tumorplatte, welche die Lunge zirkulär umschließt. Zeitpunkt der Diagnosestellung: Die Diagnose eines Mesotheliom wird leider vielfach erst in einem fortgeschrittenen Tumorstadium gestellt. |
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