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Klinik für Herz- und Thoraxchirurgie
Direktor: Prof. Dr. J. Strauch

Die Stationen

Intensivstation 4.2

Die herz- und thoraxchirurgische Intensivstation des Berufsgenossenschaftlichen Universitätsklinikums Bergmannsheil ist der Klinik für Anästhesiologie, Intensiv-, Palliativ und Schmerzmedizin zugeordnet. Die ärztliche Behandlung erfolgt interdisziplinär unter Mitarbeit von Intensivmediziner, Anästhesist und Herzchirurg.

Die Station liegt in unmittelbarer Nähe der herzchirurgischen Operationssäle und umfasst 10 Beatmungsbetten in Einzel- bzw. Mehrbettzimmern. Sämtliche Intensivbehandlungsplätze verfügen über modernste Beatmungs- und Kreislaufüberwachungssysteme. Somit findet eine nahtlose Fortführung der perioperativen Überwachung der Vitalparameter (Herzfrequenz, arterieller und venöser Blutdruck, Temperatur, Sauerstoffsättigung) als auch eine erweitere kardiale Diagnostik (Messung des Herzzeitvolumens, Bestimmung der rechtsventrikulären Hämodynamik, Monitoring der Mikrozirkulation) am Krankenbett statt.

Zur akuten Behandlung kardial bzw. pulmonal dekompensierter Patienten bieten wir moderne Unterstützungs- (Intraaortale Ballonpumpe, IABP) bzw. Überbrückungsysteme (Extracorporale Membranoxygenierung, ECMO (arterio-venös) ; Extracorporale Lungenunterstürtzung, ECLA (veno-venös)) der neusten Generation an.

Für unsere niereninsuffizienten Patienten stehen sämtliche Nierenersatzverfahren zur Verfügung: von der kontinuierlichen veno-venösen Hämofiltration bis zur Dialyse am Intensivbett. 

Vorteil des interdisziplinären Therapiekonzeptes stellt die Kombination der kompetenten intensivmedizinisch-anästhesiologischen Behandlung mit dem  sofortigen herzchirurgischen Interventionsvermögen bei akuten, lebensbedrohlichen Notfällen dar.

Intermediate Care Station 3.1

Die Intermediate Care Station (Überwachungsstation) befindet sich im 1. Obergeschoss des Hauses 3 (Neubau). Sie verfügt über moderne, geräumige Zimmer mit vollständig ausgestatten Intensiv-Überwachungseinheiten. Zusätzlich besteht die Möglichkeit der nicht invasiven maschinellen Beatmung.

Die Intermediate Care Station ist eine multidisziplinäre Station. Die herzchirurgischen Patienten werden nach Extubation und Erreichen hämodynamischer Stabilität zur weiteren Überwachung dort therapiert. Nach Entfernen der Thoraxdrainagen und Umstellung der Therapie von intravenös auf oral erfolgt hier die erste postoperative Mobilisation unter physiotherapeutischer Anleitung.

Pflegestation 4.2

Die herz- und thoraxchirurgische Pflegestation befindet sich im 2. Obergeschoss des Hauses 4. Sie verfügt über helle, ruhige Zimmer, die jeweils mit einem WC und einem Waschbecken ausgerüstet sind. An jedem der Bettenplätze befindet sich ein Kartentelefon sowie ein TV mit individueller Programmwahl.

Pflegeteam der Station 4.2
Pflegeteam der Station 4.2

Die Station umfasst 23 Normalpflegebetten. Hier werden die Patienten präoperativ stationär aufgenommen bzw. postoperativ nach Erreichen hämodynamischer Stabilität von der Intensiv- oder der Intermediate Care Station rückverlegt.

Weiterhin besteht die Möglichkeit des Anschlusses des Patienten an ein telemetrisches Überwachungssystem. Dieses gewährleistet eine sichere Überwachung der Vitalparameter, ohne die Mobilität des Patienten zu beeinflussen.