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Neuropsychologie / Psychologieim Sonderbereich für Schwer-Schädel- Hirnverletzte ![]() Der neuropsychologische Aufgabenbereich gliedert sich in zwei Schwerpunkte, und zwar zum einen in die Stimulation von schwerst bewußtseinsgestörten Patienten und zum anderen in die Diagnostik und Therapie von differenzierten Hirnleistungsstörungen bei bewußtseinsaufgeklarten Patienten. Die Stimulation der schwer bewußtseinsgestörten Patienten umfaßt die Schulung der sensorischen Kanäle (taktile Stimulation, verbale Stimulation oder Musiktherapie), Kontaktaufbau sowie Anbahnung erster Kommunikationsversuche. Die Diagnostik und Therapie der Hirnleistungstörungen konzentriert sich auf Beeinträchtigungen der Wahrnehmung, des problemlösenden Denkens, des Gedächtnisses, des Reaktionsverhaltens, der kognitiven Leistungsgeschwindigkeit und des Informationsverarbeitungstempos, der Konzentration, der Daueraufmerksamkeit, der Streßbelastbarkeit, der Sprache und des Sehens.
Daneben betreiben wir zusammen mit dem Institut für Neurophysiologie der Ruhr-Universität (Lehrstuhl Prof. Eysel) zur Zeit Forschungen im Hinblick auf eine effizientere Behandlung hemianopischer Sehstörungen. Die Erklärung vieler Fachbegriffe finden Sie auf der Seite Glossar. |
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