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Neurologische Universitäts- und Poliklinik

Die Neurologische Klinik verfügt aktuell über 62 Betten. Neben der regionalen Basisversorgung, die das gesamte Spektrum der Diagnostik und Behandlung von Erkrankungen und Verletzungen des zentralen und peripheren Nervensystem einschließlich Muskelerkrankungen umfasst, ist der Neurologischen Klinik ein Sonderbereich mit einem Schwerpunkt für die stationäre und ambulante Versorgung von Schwer-Schädel-Hirnverletzten Patienten angeschlossen.

In der umfangreichen Poliklinik einschließlich einer Hochschulambulanz existieren Spezialambulanzen für Multiple Sklerose, Amyotrophe Lateralsklerose (ALS), neurologische Schlafmedizin, Muskelerkrankungen, Botulinum-Toxin-Therapie, Neurotraumatologie und Sehtherapie.

Die Klinik verfügt über eigene Intensiv- und Überwachungsbetten (intermediate care).

In enger Kooperation mit der Abteilung für Schmerzmedizin liegt ein weiterer Schwerpunkt in der Diagnostik und Behandlung von Schmerzen im Rahmen neurologischer Erkrankungen.

In einem Zusammenschluss aus Neurologen, Psychosomatikern, Psychologen und Schmerztherapeuten entstand 2004 als ein Modellprojekt das "Kompetenzzentrum für psychische Störungen nach Arbeitsunfällen". Dieses Kompetenzzentrum befasst sich mit berufsgenossenschaftlich versicherten Unfallopfern, die im Rahmen eines Arbeitsunfalls ein Psychotrauma erlitten haben, oder bei denen sich ein auffällig langer Heilungsverlauf zeigt.

Angeschlossen an die Klinik sind die folgenden Diagnostik- und Forschungseinrichtungen:

  • Liquor-Labor
  • Muskel-Labor
  • EEG-Labor
  • NLG-EMG-Labor
  • EVP-Labor
  • Doppler-Duplex-Labor
  • Neuropsychologisches und Neurolinguistisches Labor
  • Seh-Labor
  • Interdisziplinäres Neuroimaging-Labor

 

 

 

Direktor:
 
Prof. Dr. M. Tegenthoff

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