|
Home | Suchen | Kontakt |
|
|
Zentrum für SchwerbrandverletzteOrientiert am britischen Vorbild entstand vor 40 Jahren im Bergmannsheil Bochum unter der Leitung von Prof. Dr. Dr. F. E. Müller das erste Zentrum für Schwerbrandverletzte, in dem inzwischen über 4000 Brandverletzte versorgt wurden. Beeinflusst durch mehrere schwere Brandkatastrophen unter Tage entschloss sich die Bergbau-Berufsgenossenschaft zur Einrichtung dieser Spezialabteilung. Da die Zuweisungen von nicht voraussehbaren akuten Unfällen abhängen und darüber hinaus starken saisonalen Schwankungen unterworfen sind, werden zur Steigerung der ökonomischen Effizienz auch Patienten mit Verlust des Hautmantels durch allergische Arzneimittelreaktionen (z.B. "Lyellsyndrom"), schwergradige periphere Bakterienembolien (z.B. "Meningokokkensepsis", Fasziitis) oder chemischen Verätzungen therapiert. Darüber hinaus steht die kostenintensive Einrichtungund das speziell geschulte Team auch für großflächige Haut-Weichteilverluste nach Unfällen oder Infektionen zur Verfügung, da diese eine identische Behandlungsstrategie erfordern ("Critical care wound unit"). Kinder und Jugendliche werden gemeinsam mit dem Zentrum für Kinderheilkunde (Direktor : Prof. Dr. Rieger, Universitätsklinikum St. Josefshospital Bochum) interdisziplinär versorgt. Auch über die Akutbehandlung hinaus gelten die interdisziplinären Sprechstunden als Anlaufstelle für eine lebenslange Nachsorge, Planung von Sekundäreingriffen, Rehabilitation und Begutachtung von Brandverletzten. ![]() |
|
|||



