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Abteilung für Neurotraumatologie und RückenmarkverletzteWissenswertes und Definition der Querschnittlähmung:
Bei polytraumatisierten Patienten erfolgt die überwiegend operative Behandlung der Zusatzverletzungen und notwendigen intensivmedizinischen Komplexbehandlung auf der postoperativen Intensiv-Station. Rehabilitative Maßnahmen zur Wiedereingliederung von Patienten mit Rückenmarkläsionen müssen wirkungsvoll bereits unmittelbar nach Eintritt der Läsion eingesetzt werden, um in möglichst kurzer Zeit ein möglichst umfassendes positives Ergebnis zu erzielen. Die zwingend notwendigen medizinischen Maßnahmen zur Behandlung der spinalen Spastik, der gleichzeitig vorhandenen Nebenverletzungen oder Zusatzerkrankungen sowie der Lähmung von Blase und Mastdarm werden sinnvoll durch die krankengymnastischen und ergotherapeutischen Behandlungsmaßnahmen einschließlich entsprechender Hilfsmittelversorgung mit dem Ziel gesichert, weitere Rehabilitationsmaßnahmen zu vermeiden und dem Betroffenen die Möglichkeit zu geben, in sein früheres Umfeld zurückzukehren. Zur neuro-urologischen Diagnostik steht ein urodynamischer Meßplatz zur Verfügung sowie die ständige Kooperation mit der Urologischen Universitätsklinik in Herne, auch im Hinblick auf neuro-urologisch indizierte Operationen. |
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