Die Viszeralchirurgie beschäftigt sich mit der operativen und konservativen Behandlung der gutartigen und bösartigen Erkrankungen der inneren Bauchorgane (Magen, Darm, Leber, Gallenblase, Bauchspeicheldrüse) und darüber hinaus auch mit der operativen Therapie der Schilddrüsenerkrankungen. Leistenbrüche, Narbenbrüche und andere Bauchwandbrüche sowie gut- und bösartige Tumoren des Unterhautfettgewebes (Lipome, Liposarkome) und der Körperoberfläche gehören ebenso zum Spektrum.
Ergänzt wird das operative Angebot durch die Behandlung von Erkrankungen des Afters und des Enddarmes: Hämorrhoiden, Fisteln, Abszesse. Eine enge Zusammenarbeit besteht hier mit der Abt. für Gastroenterologie und Hepatologie des Zentrums für Innere Medizin im Hause. Gemeinsam sind beide Abteilungen zusammen mit anderen Kliniken im "Darmzentrum Ruhr" organisiert und als solches von der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) zertifiziert. Bei der Behandlung von Erkrankungen der inneren Drüsen (z.B. Schilddrüse, Nebenschilddrüse und Nebennieren) arbeiten wir eng mit der Abteilung für Endokrinologie des Zentrums für Innere Medizin im Hause sowie mit der Klinik für Radiologie und Nuklearmedizin zusammen, so dass hier eine interdiziplinäre Behandlung gewährleistet ist.
Wo immer es sinnvoll ist, werden die schonenden Verfahren der "Schlüssellochchirurgie" (Laparoskopie) eingesetzt. Moderne Gewebeversiegler (Thermische Gewebeversiegelung, Ultraschallschere) ermöglichen sehr blutarmes und für den Patienten schonendes Operieren. Im Rahmen der Schilddrüsenchirurgie wird zur sicheren Schonung der Stimmbandnerven das Neuromonitoring eingesetzt.
Prä- und postoperative ambulante Patientenvorstellungen können über unsere Sprechstunde (Tel.Nr. 0234-302-6493; Frau Wisniewski; Haus 2, Zimmer E.009) erfolgen. Notfälle werden über die Notfallaufnahme (NFA) vorstellig, die 24h besetzt ist.