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Abfallwirtschaft![]() Ziele Die Abfallwirtschaft umfasst die organisatorischen Maßnahmen des innerbetrieblichen Transports, der Zuordnung der Abfälle zu Abfallarten, der ordnungsgemäßen und rechtssicheren Entsorgung sowie dem sicheren Umgang mit gefährlichen Abfällen. Ebenso werden die spezifischen Kosten erfasst und zugeordnet. Als Ziele sind zu nennen:
2002 wurden etwa 1020 Tonnen an Müll verwertet bzw. beseitigt. Seit 1993 wird in zunehmendem Maße die Trennung von verwertbaren Stoffen des Abfalls durchgeführt. Im hausmüllähnlichen Abfall werden die verwertbaren Fraktionen an der Anfallstelle separat erfasst und an spezielle Verwertungsbetriebe abgegeben. Dies waren vorwiegend Altglas, Kartonagen und Altpapier, Einweg- Beatmungsschläuche und die sogenannte DSD-Leichtfraktion (Tetrapacks, Kunststofffolien, Sterilverpackungen und Ähnliches). So konnten 2002 mit der Sammlung dieser Abfälle über 16.000 EUR eingespart werden Neben den oben erwähnten Wertstoffen können auch andere Industrieabfälle und sogar Sonderabfälle verwertet werden. So können zum Beispiel Fettabscheiderinhalte, Speiseabfälle und verbrauchte fotografische Fixierer wieder in den Kreislauf geschleust werden. Für einige Abfälle wurden neue Verwertungswege aufgezeichnet. Zusammen mit der Wertstofftrennung des Hausmülls konnte die Verwertungsquote (über alle Abfälle) 2002 auf über 27 Prozent gesetzt werden.
Sonderabfallverminderung Durch verschiedene Maßnahmen konnte das Sonderabfall-Aufkommen im Laufe der Jahre reduziert werden von 72,5 (1992) auf 65,8 Tonnen (2002). 1992 stellten die Sonderabfälle noch 9,0 Prozent des Gesamtabfalls, 1997 nur noch 6,5 Prozent. Gleichzeitig fiel der Anteil der Kosten zur Sonderabfallentsorgung von 64 Prozent an den Gesamtkosten auf 32 Prozent.
In einigen, einzeln durchgeführten Maßnahmen wurden Möglichkeiten zur Abfallvermeidung eingeführt. Dies reichte vom Einsatz recycelter Papier- Einmalhandtücher über Mehrweg-Lösemittelabfallkanister bis zum Wiederaufbereiten verschmutzten Formalins aus der Pathologie. |
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