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Geschäftsbereich
Service & Logistik

Geschäftsbereichsleiter:
Dipl. Kfm. J. Feldmann

Zentralküche

Ein Krankenhaus wird nicht nur nach seinen ärztlichen und pflegerischen Fähigkeiten beurteilt. Auch die Beköstigung unserer Patienten trägt zum Klinik-Image bei. In unserer Zentralküche sind täglich von 6.00 Uhr morgens bis kurz nach 17.00 Uhr 34 Mitarbeiter in verschiedenen Schichtdiensten zuständig. Summa summarum geht es täglich um 1.700 Essen für unsere Patienten und noch einmal um 700 für das Personalcasino, wobei die 1.700 Patientenessen in speziellen Transportwagen und gestapelt in wärmeisolierten Tablettsystemen unsere Stationen erreichen.

In einer Großküche Speisen überwiegend frisch zuzubereiten, verlangt einen exakten Zeitplan. So beginnt der Kochprozess für das Mittagessen bereits um halb neun direkt im Anschluss an die Portionierung des Frühstücks. Die verschiedenen Kochstellen befinden sich direkt am 15 Meter langen Band, auf dem die Tabletts mit ihren Tellern ab halb elf ununterbrochen vorwärts bewegt werden. Direkt an diesen einzelnen Kochstellen erfolgt in der Regel die Portionierung. Zeit zum Ausruhen bleibt da nicht, auch nicht ein Vor- und Nachkochen.

Am Ende des Fließbandes überwacht eine Diätassistentin die richtige Portionierung der Tabletts, erkennbar an den mitgeführten Essenkarten der einzelnen Patienten. Jeder Bandlauf, morgens, mittags und abends dauert rund eindreiviertel Stunden.

Nur in der Diätküche mit ihren fünf Diätassistentinnen und an wenigen Kochstellen, die nicht am Band positioniert sind, ist der Zeitdruck etwas gemindert. Her kann auch vor- und nachgekocht werden, nicht zuletzt, um rund 90 Sonderkostformen täglich frisch auf den Weg zu bringen. Die ganze Logistik wird seit Anfang 2001 durch eine EDV-gestützte Essererfassung, dem OrgaCard-System erleichtert. Gespeichert in diesem System sind annähernd 3.500 Stammdaten, die es erlauben, nahezu 600 verschiedene Kostformen zu wählen.

Bekanntlich läßt sich über Geschmack immer wieder streiten. Aber die vielen positiven Rückmeldungen zeigen, dass unsere Mitarbeiter in der Küche ihr Handwerk bestens verstehen. Dieses Kompliment wiegt doppelt schwer, da sich beim Betreiben von Gemeinschaftsverpflegung am Band ein Abschmecken der Speisen weitaus schwieriger gestaltet, als wenn Muttern dies in ihrer Einfamilienküche macht.