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ZentrallagerGing man in den 80er Jahren noch von hohen Beständen und wöchentlichen Belieferungen aus, so hat sich dieser Ansatz in den 90er Jahren zu reduzierten Warenbeständen und häufigeren Belieferungen gewandelt. Zentrallager auf der "grünen Wiese", die entweder von Krankenhäusern gemeinsam, oder durch sogenannte Logistiker (z.B. große Speditionsunternehmen) betrieben werden, sind heute Trends in der Warenwirtschaft. Nunmehr verfolgt man das Ziel der minimierten Warenbestände, der Einbindung von Systemlieferanten, die vorkommissioniert beliefern und von mehrmaligen Belieferungen pro Woche. Die Beobachtung und Bewertung dieser Trends auf den zu erwartenden Nutzen/Benefit führen auch wir regelmäßig durch. Im Bergmannsheil haben wir uns aufgrund unserer Warenwirtschaftsstruktur für die bestehende eigene Lagerhaltung entschieden. Aber auch wir haben einen Handlungsbedarf erkannt und so wurde im Jahre 2001 eine Lagerneustrukturierung vorgenommen. Ergebnis war eine Neudefinition der zu lagernden Artikel. Dadurch konnte eine deutliche Lagerbestandswertreduzierung herbeigeführt und die hohe Versorgungssicherheit dennoch gewährleistet werden. Im Zentrallager des Bergmannsheil werden heute von ehemals 1.200 Artikeln nur noch die "wichtigsten" Artikel, dies sind rd. 400 Artikel, auf einer Fläche von fast 200 qm gelagert. Entsprechende Belieferungskonzepte mit unseren Lieferanten habe diese reduzierte Form der Lagerhaltung, ohne Mehraufwand für die Ausgliederung von 800 Artikeln, größtenteils in eine andere Form der Belieferung und den dazu anhänglichen Prozesskosten, möglich gemacht. |
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