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Flugreisen bei respiratorischer InsuffizienzHier können Sie ermitteln, ob bei einem Patienten mit Hypoxämie eine Indikation zur Sauerstoffversorgung während einer Flugreise besteht. Bei Patienten mit respiratorischer Insuffizienz im Sinne einer Hypoxämie sollte vor Antritt einer Flugreise ermittelt werden, ob eine Sauerstoffversorgung während des Fluges indiziert ist. Hierzu notwendig ist die Ermittlung des wahrscheinlichen Sauerstoffpartialdruckes (PaO2) in 3000 m Höhe, da diese Höhe dem Druck in der Flugzeugkabine bei Langstreckenflügen entspricht. Sind der Ruhe-PaO2 (ohne Sauerstoffgabe) und der Tiffenau-Index (FEV1/FVC, Wert zwischen 0 und 1) bekannt, so kann mit Hilfe einer einfachen Formel der mutmaßliche PaO2 in 3000 m Höhe ermittelt werden. Diese Formel wurde an gesunden Probanden und an Patienten mit chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) evaluiert: pO2 (3000 m Kabinenhöhe) = (0,238 x (pO2 Meeresspiegel) + (20.098 x (FEV1/FVC)) + 22.258 Die Gabe von Sauerstoff wird nach GOLD empfohlen, wenn der PaO2 an Bord während des Fluges unter 50 mmHg absinkt. Sie können hier direkt die Werte für PaO2 (in mmHg oder torr) und FEV1/FVC (als Quotient zwischen 0 und 1) eingeben, um den wahrscheinlichen PaO2 in 3000 m zu ermitteln: Hier noch einige grundsätzliche Tipps für Patienten mit respiratorischer Insuffizienz, die eine Flugreise unternehmen möchten:
Die ermittelten Werte sowie die ausgesprochenen Empfehlungen beruhen auf der aktuellen Datenlage der Fachliteratur. Eine Gewähr wird nicht übernommen, die Haftung ist ausgeschlossen. Literatur: R. Balkissoon, E. Fernandez; COPD, Vol. 1, No. 1, pp:97-100, 2004 |
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