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Arbeitsgruppe Klinische und experimentelle MyologieLeitung: Prof. Dr. M. Vorgerd Die wissenschaftlichen Schwerpunkte der AG liegen auf dem Gebiet der klinischen Phänotypisierung und Pathogenese-Forschung erblicher und erworbener Myopathien. Zum Spektrum der aktuell untersuchten Krankheitsgruppen gehören die autosomalen Gliedergürtelmuskeldystrophien (LGMD) und autosomal erblichen myofibrillären Myopathien (MFM) sowie die erworbene Einschlußkörpermyositis (IBM). Derzeit führen wir im Hinblick auf die LGMD- und MFM-Formen eingehende Charakterisierungen der Filamin C-assoziierten molekularen Pathologie unter Berücksichtigung neu identifizierter Mutationen und detektierter Beeinträchtigungen des Ubiquitin-Proteasom-System (UPS) und des Autophagie-vermittelten Proteinabbaus durch. Diese Arbeiten beinhalten Transfektionsstudien an murinen Myoblasten-Zelllinien, Charakterisierungen des mutierten Filamin C-Proteins und massenspektrometrische Analysen von mittels Laser-Mikrodissektion isolierten pathologischen Protein-Aggregaten, sowie die Identifikation und Charakterisierung neuer und krankheitsassoziierter Filamin-Bindungspartner. Des Weiteren ergänzen wir unsere Studien zur klinischen Phänotypisierung der Filaminopathie durch eingehende Untersuchungen von neu identifizierten Patienten mit einer neuen, bisher nicht publizierten Filamin C-Mutation. Zentrales Ziel der Untersuchungen bei der IBM ist die Charakterisierung des angeborenen Immunsystems, insbesondere die Lokalisation und Expression der host defense-Proteine auf der Protein- und prätranslationalen Ebene. Damit soll die Relevanz des angeborenen Immunsystems in der Pathogenese und Krankheitsmodifikation der IBM erfasst werden. Auf dieser Grundlage sollen spezifische diagnostische Marker der IBM zur Abgrenzung gegenüber anderen Myopathien und Myositiden überprüft und validiert werden. Methodische Schwerpunkte unserer Untersuchungen beinhalten die histopathologische Aufarbeitung von Skelett- und Herzmuskulatur einschließlich Spezialfärbungen, Immunfluoreszenz- und Doppel-Immunfluoreszenz-Analysen, die Laser-Mikrodissektion von Muskelgewebe und kultivierten Myoblasten/Myotuben mit sequentiellen Proteomanalysen, sowie transiente und stabile Transfektionen von Myoblasten-Zellkulturen. Aktuell werden die folgenden Projekte gefördert:
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