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Chirurgische Forschung
Leitung: Prof. Dr. M. Köller

Translationale Stammzellforschung: Stammzelldifferenzierung

Stammzelldifferenzierung durch lösliche Faktoren von Leukozyten

Hohe systemische Konzentrationen einer Vielzahl von inflammatorischen und anti-inflammatorischen Mediator-molekülen sind ein zentrales pathophysiologisches Merkmal der trauma-induzierten Immundysregulation.  Etablierte zelluläre Modelle für ein derartiges Mediatormuster stehen zur Verfügung. Ein Standardmodell ist die Stimulation von isolierten pheripheren Leukozyten mit bakteriellen Toxinen (Lipopolysaccharid, Toxic shock syndrome-Toxin-1).
Unsere Arbeitsgruppe hat gezeigt, dass LPS-stimulierte Leukozyten einen Faktor bzw. Faktoren freisetzen, die eine osteogene Zelldifferenzierung von mesenchymalen Stamm-zellen induzieren. Im Rahmen des Projektes soll die osteogen-wirkende Aktivität durch Separation/Isolierung und immunologische Methoden charakterisiert werden und die potentielle Rolle von Toll-Like-Rezeptoren auf MSC für eine osteogene Differenzierung  untersucht werden.