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ForschungsverbündeWissenschaftler der Schmerzklinik sind an mehreren Forschungsverbünden beteiligt: Deutscher Forschungsverbund Neuropathischer Schmerz (DFNS)Dieses vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) seit 7 Jahren geförderte Netzwerk ist eines der erfolgreichsten Netzwerke im Bereich der Schmerztherapie, das gegenwärtig als eine besondere Ausnahme und somit als Würdigung seiner Erfolge noch einmal für ein 7. und 8. Jahr gefördert wird. Aufgabe dieses Netzwerkes war die Optimierung und Validierung von diagnostischen Verfahren bei neuropathischem Schmerz, hier speziell die Entwicklung eines Protokolls für die Quantitativ Sensorische Testung (QST) sowie der Aufbau einer landesweiten Datenbank, in der die Daten von inzwischen weit mehr als 2.500 Patienten erfasst wurden. Ziel war es u. a., die verschiedenen sensorischen Profile von Patienten mit neuropathischem Schmerz zu analysieren. Inzwischen gelang hierbei der Nachweis, dass bei jeder klinischen Diagnose (z. B. Gürtelrose) offenbar verschiedene Mechanismen dem Schmerz zugrundeliegen können. So gibt es sowohl Patienten mit Nervenrezeptor-Untergang (degenerative Nozizeptor-Veränderung) als auch Patienten ohne diese Veränderung mit sehr starker zentraler oder peripherer Sensibilisierung (Hyperalgesie). Aus diesen Befunden wurde inzwischen ein Klassifikationsvorschlag zur Einteilung von neuropathischen Schmerzen international publiziert. EuropainEuropain, eine öffentlich-private Partnerschaft, die von der Innovative Medicines Initiative (IMI) gefördert wird, ist ein Forschungsprojekts für ein erweitertes Verständnis und eine bessere Therapie chronischer Schmerzen. Das Projekt wird über die nächsten fünf Jahre mit sechs Millionen EUR von IMI sowie 12,5 Millionen EUR in Sacheinlagen vom europäischen Dachverband der pharmazeutischen Industrie (EFPIA) unterstützt. NeuropainElf führende Zentren im Bereich der Schmerztherapie und -forschung haben sich zusammengeschlossen und das Neuropain-Konsortium gegründet, um die Entstehungsmechanismen des neuropathischen Schmerzes weiter zu untersuchen und um objektive Diagnosekriterien sowie bessere Therapiestrategien zu entwickeln. Neben der Bochumer Schmerzklinik sind weitere vier Zentren aus Deutschland, sowie Zentren aus England, Frankreich, Spanien, Italien, Dänemark, Schweden und Finnland daran beteiligt. In einem 2-Jahresprojekt werden Patienten mit schmerzhaften Neuropathien und Patienten mit schmerzlosen Neuropathien mittels des vom DFNS entwickelten Protokolls für die Quantitativ Sensorische Testung untersucht, um anhand der Untersuchungsergebnisse eine große, europäische Datenbank zu erstellen. |
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