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LeitgedankeEine Schmerztherapie in einer besonderen Einrichtung ist stets dann erforderlich, wenn diese mit den Methoden der zunächst zuständigen einzelnen Fachgebiete nicht oder unzureichend erfolgreich ist oder war. Sie kann nicht Aufgabe eines Fachgebietes sein, sondern muss in engster Zusammenarbeit von verschiedenen ärztlichen, psychologischen, physio- und ergotherapeutischen sowie pflegerischen Fachtherapeuten realisiert werden. Interdisziplinarität ist daher der Kern einer jeden Schmerzklinik. Diese Zusammenarbeit wird in vielfacher Weise realisiert: Patienten werden in der Regel von Beginn an von Ärzten verschiedener Fachgebiete sowie Psychologen und zeitnah auch von Physio- oder Ergotherapeuten je nach Art des Falles untersucht und behandelt. Auch während der Behandlung erfolgt ein regelmäßiger gegenseitige Informationsaustausch und Absprachen durch wöchentliche Konferenzen und Visiten. Darüber hinaus finden monatliche Schmerzkonferenzen statt, in denen besonders schwierige Fallkonstellationen in einem größeren Kreis auch mit auswärtigen Experten und Interessenten besprochen werden. |
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