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Aktuelles

Abgeschlossene Baumaßnahmen

Das  Institut für Prävention und Arbeitsmedizin (IPA)

Das Institut für Prävention und Arbeitsmedizin der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung - Institut der Ruhr-Universität Bochum (IPA) hat sich in den letzten Jahren strukturell und organisatorisch neu aufgestellt. Diese Veränderungen machten eine Neustrukturierung und Erweiterung der Räumlichkeiten des Gebäudes an der Hunscheidstraße (Haus 10) erforderlich. In die Gesamtplanung des Projektes waren auch die Forschungseinrichtungen des Berufsgenossenschaftlichen Universitätsklinikums Bergmannsheil einbezogen, die ebenfalls im Haus 10 angesiedelt sind.

Herzstück des Projektes ist ein viergeschossiger, kubusförmiger Anbau mit innen liegendem Lichthof. Er schließt im Untergeschoss, im Erdgeschoss und im 1. Obergeschoss an den Altbau des IPA an. Sein Erscheinungsbild lehnt sich an die neue Pathologie an und präsentiert sich entsprechend modern und funktional.

Im Untergeschoss des Alt- und Neubaus liegen Labore, die MTA-Schule sowie Forschungseinrichtungen des Bergmannsheil. Der Neubau ist von Lichtgräben flankiert, sodass für eine natürliche Be- und Entlüftung der Räume gesorgt ist. Das Erdgeschoss sowie das 1.und 2. Obergeschoss nehmen die Unterschungs-, Labor- und Büroräume des IPA auf. Das 3. Obergeschoss beherbergt einen Seminar- und Besprechungsraum mit angrenzendem Tagungsforum sowie Büro- und Laborräume und eine Handbibliothek des IPA. Das Mesotheliomregister verbleibt in den angestammten Räumen im Altbau auf der zweiten Etage.

Mit den Bauarbeiten wurde Mai 2008 begonnen. Die offizielle Einweihung fand statt am 20.11.2009. In diesem Rahmen trat auch die Umbenennung des vormals unter dem Namen BGFA firmierenden Institutes in Kraft. Die Kosten des Projektes belaufen sich auf insgesamt 8 Mio. Euro, die von der Bergbau-Berufsgenossenschaft getragen werden.

Weitere Informationen unter: www.ipa-dguv.de

Neues Bettenhaus 3

Spitzenmedizinische Versorgung in einem modernen, zeitgemäßen Ambiente: Dieser Leitgedanke stand Pate bei der Planung und Realisierung des neuen Bettenhauses (Haus 3). Das im Dezember 2006 fertig gestellte Gebäude überragt mit seinen acht Geschossen alle anderen Bauten des Bergmannsheil. Es vereint insgesamt 253 komfortable, großzügig gestaltete Bettenplätze, moderne Arzt- und Untersuchungsräume, Konferenzräume sowie eine interdisziplinäre Intensivstation mit 41 Betten. Im obersten Stockwerk befindet sich ein Panorama-Café mit ausladender Terasse, von wo aus Patienten und Besucher einen eindrucksvollen Rundumblick über das Ruhrgebiet genießen können. Das Dach des Gebäudes wird gekrönt von einem Landeplatz, der für zwei Hubschrauber ausgelegt ist.

Die Patientenzimmer im zweiten bis siebten Obergeschoss setzten Standards in Sachen Einrichtung und Komfort. Sie sind als Ein- bis Dreibettzimmer ausgelegt und verfügen jeweils über einen eigenen Balkon und ein modernes Bad mit Dusche. An jedem Bettenplatz ist ein inidivueller Zugang zu Internet, Fernsehen und Radio möglich.

Im Untergeschoss finden sich gebündelt die Ambulanzen der Inneren Disziplinen Pneumologie, Allergologie und Schlafmedizin sowie Innere Medizin, Endokrinologie, Stoffwechselerkrankungen, Gastroenterologie und Hepatologie. Die Einrichtungen verfügen gemeinsam über eine interdisziplinäre Endoskopieeinheit auf dem neuesten Stand der Technik auf derselben Etage. Im Erdgeschoss sind die Ambulanz der Chirurgischen Klinik und die Klinik für Plastische Chirurgie untergebracht. Darüber befindet sich die sogenannte Intermediate-Care-Station, auf der Patienten intensivmedizinisch überwacht werden.

Um die Wege für die Patienten so kurz wie möglich zu halten, sind die Untersuchungs- und Behandlungsräume im Zentrum des Komplexes konzentriert. Über Verbindungsbauten ist das neue Bettenhaus auf den untersten drei Etagen an die älteren Gebäude des Bergmannsheil angeschlossen.

Die Bauzeit des architektonisch ansprechenden Gebäudes belief sich auf ca. 3 Jahre. Die Baukosten für das neue Bettenhaus betrugen etwa 46 Mio. Euro: Sie wurden getragen von der Bergbau-Berufsgenossenschaft mit Beteiligung des Hauptverbandes der gewerblichen Berufsgenossenschaften.

Ver- und Entsorgungszentrum

Im neuen Ver- und Entsorgungszentrum, das sich im Dreieck der Hunscheidt- und Friederikastraße befindet, sind alle technischen Einrichtungen und Werkstätten des Bergmannsheil gebündelt. Außerdem sind hier die Apotheke und das Zentrallager, der Wäscheservice, Reinigungs- und Transportdienst sowie die Abfallentsorgung untergebracht. Früher waren diese Einrichtungen noch verstreut in unterschiedlichen Gebäuden des Bergmannsheil angesiedelt, was manche Arbeitsabläufe behinderte. Auch der zum Teil gestiegene Raumbedarf dieser Abteilungen machte eine Neustrukturierung erforderlich. Der Neubau, der 2005 fertig gestellt wurde, ermöglicht durch die Zusammenführung von verwandten Betriebsteilen und Einrichtungen verbesserte und effizientere Arbeitsabläufe. 

Das Ver- und Entsorgungszentrum ist über Tunnel an die anderen Gebäude des Bergmannsheil angeschlossen. Die Lage des neuen Gebäudekomplexes am Rand des Krankenhausgeländes ermöglicht einen problemlosen Lieferverkehr, der über eine Einbahnstraße (Einfahrt Hunscheidtstraße, Ausfahrt Friederikastraße) führt. Die Anlieferung und die Gebäudeeingänge liegen etwa zwei Meter unterhalb der Straßenebene, so dass die Anwohner der umliegenden Straßen vor Lärmbelästigung bestmöglich geschützt sind.

Die Gesamtkosten für das Ver- und Entsorgungszentrum von rund 8 Mio. Euro trägt die Bergbau-Berufsgenossenschaft.

Neustrukturierung der ZSVA

Seit Juli 2009 ist die neue ZSVA (Zentralsterilgutversorgungsabteilung) nach neuestem Stand von Wissen und Technik in Betrieb. Im 24-Stunden-Betrieb werden von fachlich qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die medizinischen Instrumente, die bei der Behandlung der Patienten benutzt wurden, gereinigt, desinfiziert, sterilisiert und den anfordernden Abteilungen wieder zur Verfügung gestellt. Strukturierte und schlanke Arbeitsabläufe gewährleisten eine hohe Wirtschaftlichkeit. Mit der Einführung des neuen Dokumentationssystems wird die gesetzlich geforderte Nachvollziehbarkeit der Aufbereitung der Instrumente für 30 Jahre mit hinterlegt.

Die Umbaumaßnahmen wurden zwischen April und Juni 2009 vorgenommen. Verantwortlich für die Planung und Ausführung war die Abteilung Technik, Bau und IT in Zusammenarbeit mit den beteiligten Berufsgruppen des Berufsgenossenschaftlichen Universitätsklinikums Bergmannsheil GmbH.